Aktionsbündnis übergibt Unterschriften

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Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden –Stiftung gegen Gewalt an Schulen – hat heute der Vizepräsidenten des Bundestags, Frau Katrin Göhring-Eckardt die seit Mai 2009 gesammelten Unterschriften übergeben. In einem Appell an den Bundestag bekräftige das Aktionsbündnis seine Forderung nach einem Verbot großkalibriger Handfeuerwaffen in Privathaushalten.

 

Über 100.000 Unterschriften für ein Verbot dieser Waffen und über 85.000 Tausend Unterschriften für ein Verbot von Killerspielen konnten übergeben werden. Neben Vertretern der Fraktion der Grünen waren auch Vertreter aller Bundestagsfraktionen auf den Stufen des Reichstags anwesend, die das Engagement der betroffenen Eltern aus Winnenden begrüßten. In der anschließenden Bundestagsdebatte waren die politischen Lager aber wieder gespalten. Während Grüne und PDS die Forderung des Aktionsbündnisses ausdrücklich unterstützen, und die SPD eine konsequentere Durchführung von Waffenkontrollen forderte, haben CDU und FDP eine weitere Verschärfung abgelehnt. Im Hinblick auf die für das Jahr 2011 geplante Evaluierung des im vergangenen Jahr schon in Teilen verschärften Waffenrechts, sollen den Schützen keine weiteren Beschränkungen auferlegt werden. Hardy Schober, Vorstand des Aktionsbündnisses zeigte sich empört: „Alle sehen die latente Gefahr von Amokläufen, das Waffengesetz wird nicht angewandt, Kontrollen spärlich und mit erschreckenden Ergebnissen durchgeführt. Wie wollen sich unsere Politiker rechtfertigen wenn wieder etwas passiert? Der Druck der Waffenlobby wird dazu nicht mehr als ausreichende Erklärung herhalten können, da eine breite Basis in der Bevölkerung unsere Forderung unterstützt. Das zeigt das Ergebnis unsere Unterschriftenaktion, wo Privatpersonen in Ihrem persönlichen Feld tausende Menschen dazu bewegen konnten, mit Ihrem Namen für mehr Sicherheit in unserer Gesellschaft einzutreten.“

 

Medien:

Weitere Bilder der Übergabe

TV-Bericht des SWR (Nachrichten)

TV-Bericht des SWR (Landesschau)

Radiobericht des SWR

TV-Bericht von Regio-TV