„Waffen gegen Gewalt. Das Friedensmonument“

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Mit 2000 Euro unterstützt die Stiftung ein Mahnmal in Niedersachsen

Die „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ war im Januar, vertreten durch Gisela Mayer, am Gymnasium Brake in der Nähe von Oldenburg zu Gast.
Dort wurde das Projekt „Waffen gegen Gewalt. Das Friedensmonument“  vorgestellt. Das von den Schülern entworfene Mahnmal wird ein Zeichen für die gemeinsamen Anstrengungen gegen Gewalt an Schulen sein.

Der Grundgedanke, der dieses Projekt auszeichnet – den Stahl, der im Rahmen der Amnestieregelung eingeschmolzenen Waffen für ein Monument gegen Gewalt zu verwenden -  stammt von dem Vorsitzenden der Landesjägerschaft.
Dieser Gedanke wurde von der Schulleitung gerne aufgegriffen und wird nun von zwei Lehrerinnen und den Teilnehmern des Seminarfaches am Gymnasium Brake umgesetzt.
Beeindruckend ist auch die Unterstützung des Landes Niedersachsen. So kam Innenminister Uwe Schünemann persönlich, um symbolisch den Stahl der 25.000 eingeschmolzenen Waffen zu überreichen und weitere Hilfe zuzusagen. Ebenfalls mit von der Partie ist die Gemeinde, die örtlichen Betriebe und Banken sowie ein Künstler, der mit den Schülern arbeitet.
Am Ende des Nachmittages, der von der Begeisterung und einer überzeugenden Präsentation der Schüler, getragen wurde , zeichnete sich Erfolg auch für die Finanzierung des Projektes ab.
Die künstlerische Bearbeitung wird dabei durch eine Spende von 2.000 Euro von der „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ finanziert.
Nicht nur der von allen Rednern hergestellte Bezug zu Winnenden, sondern vor allem auch die die überzeugende Arbeit aller Beteiligten, die in Brake geleistet wird, sind ein Zeichen dafür, dass die Anstrengungen der Stiftung, aus dem Leid und Entsetzen des 11. März 2009 etwas entstehen zu lassen, das junge Menschen motiviert, sich gemeinsam gegen Gewalt zu wenden, nun Früchte tragen.
So viel Engagement beeindruckte auch Schüler, Lehrer und Schulleiter. „Die Schüler werden in ihrem Bestreben nicht nachlassen“, sagte der Braker Schulleiter Klaus Dannemann. Lehrerin Sina Adler ergänzte: „Wir versprechen Ihnen, dass wir viele Sponsoren suchen.“ Dann könnte am 11. März 2012, dem dritten Jahrestag von Winnenden, das Friedensmonument am Philosophenweg in Brake eingeweiht werden.
Die fertige Plastik wird eine Betonfaust darstellen, die aus dem Boden bricht – das Symbol für Gewalt. Etwa 50 Figuren , ca. 40.cm groß, versuchen gemeinsam, diese Faust daran zu hindern, aus dem Boden zu kommen. Dabei unterstützen sie sich alle gegenseitig und arbeiten zusammen.
„Wir freuen uns, wenn wir im Frühjahr 2012 die Enthüllung des Friedensmonuments begleiten dürfen“, so die stellv. Stiftungsvorsitzende Gisela Mayer.
„Das Projekt in Niedersachsen zeigt wie vorbildlich sich Schüler und Lehrer gemeinsam für Gewaltprävention engagieren können. Das unterstützen wir gerne und hoffen, dass sich viele an dem Engagement der Braker Schulgemeinschaft ein Beispiel nehmen“ bemerkt Hardy Schober, betroffener Vater und Vorsitzender der Winnender Stiftung.

So langsam nimmt das Projekt Formen an. Lesen Sie dazu den Bericht [DAS MODELL NIMMT FORMEN AN] auf der Homepage der Braker Schule.