Für Vielfalt und gegen Gewalt

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Finale und CD-Präsentation des „Bunt Statt Braun Awards“ am 28. 10. 2011 im Schwanen

Acht Acts und drei Special Guests rocken bei „Der Bunt statt Braun“-
Erlös der Benefiz – CD geht an die Winnender „Stiftung Gegen Gewalt an Schulen“

 

 

 

Fast zwei Dutzend Songs gegen Mobbing, Gewalt und Ausgrenzung und für Vielfalt und Toleranz  waren eingegangen beim diesjährigen „Bunt statt Braun- Award“.  Hörenswerte Hoffungs-Hits, von Hiphop bis Pop, von Ska bis Rock. Die besten Acht werden am 28. Oktober – ab 19.30 Uhr im Kulturhaus Schwanen live vorgestellt. Und  erscheinen auf einem schön ausgestatten Benefiz-Album zusammen mit Bonustracks bekannter Acts wie Normahl, Wir Für Alle feat. Hartmut Engler oder Wendrson. Und ob live oder auf CD:  Hinhören lohnt!

Der Countdown läuft für „Bunt Statt Braun“. Hans Derer, Musikpromoter aus Winnenden  hatte im Namen der Organisatoren die Finalisten, den Ablauf des Final-Events sowie den Inhalt der Benefiz-CD anlässlich eines  Pressegespräches im Schwanen vorgestellt. Und beteiligte Musiker wie Medienvertretern waren sich einig: Der diesjährige Contest ist schon jetzt ein voller Erfolg – sowohl was Quantität als auch Qualität der Einsendungen angeht. Viele junge Acts und Bands  aus dem Kreis und weit darüber hinaus haben sich Gedanken zu den Themenkreisen „Für Vielfalt und Toleranz – und Gegen Mobbing und Gewalt“ gemacht und diese in Lieder gepackt. Aus den vielen Einsendungen hat die Jury, bestehend aus Projektträgern, Fachleuten und jungen Leuten - acht Bands ausgewählt, die am 28. Oktober im Schwanen mit ihren Songs auftreten. Insgesamt gibt es vier Preiskategorien: Der Hauptgewinner, bestimmt durch eine Jury, erhält ein Musikvideo, gesponsert von Remstal TV sowie eine bundesweite Promotionkampagne der Firma 7us. Der Gewinner des Publikumspreises erhält ein Coaching durch die Popmusic-School, eine Band erhält eine Auftrittsmöglichkeit beim „Welcome To Europe“-Award im Europa Park Rust und last not least wird auch der „Nicht-jugendfrei-Award des Zeitungsverlags Waiblingen“ verliehen – ihn erhält diejenige Band, welche die meisten Votes unter www.nicht-jugendfrei-online.de/bunt-statt-braun-award bekam. Dort sind die Songs noch zu hören!

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Die Namen der Finalisten kennen die wenigsten, doch Fachleute sind sich sicher – von einigen wird man noch mehr hören. Und hier sind sie: Clara, Die Skamateure, Foreign System, Around us, Never Ending Story, Chaostheorie, Ve to und Ema. Die meisten kommen aus der Region, die am weitesten weg wohnende Finalistin ist Ema: die 15 –jährige Schülerin wird am 28.10. aus Wien anreisen.

Ebenso bunt wie unterschiedlich präsentiert sich das Spektrum der Stile und die Altersstruktur der  Mitwirkenden: Musikalisch geht’s von Ska über Hiphop, von R & B über Rock/Pop bis hin zum „Liedermaching“ quer durch den stilistischen Gemüsegarten, - in punkto Alter reicht die Bandbreite von 14 (!)  bis 25 Jahre. Und auch die textlichen Ansätze der Wettbewerber kommen völlig unterschiedlich daher. „Das Schöne am „Bunt statt Braun Award“, so Cornelius Wandersleb vom Schwanen, „ ist, dass wirklich alles offen ist: Junge Newcomer werden nicht von vornherein in der Wertung hinter die „Semi-Profis“ gestellt. Denn: Es kommt ja auf die Mischung an, darauf, wie der Song wirkt im Sinn von „für Vielfalt und Respekt - gegen Dumpfbackigkeit und Gewalt“. Und last not least: Er sollte natürlich auch unterhalten. Um die Vielfältigkeit der antretenden Bands noch zu komplettieren: Die einen schrieben ihren Beitrag gezielt für diesen Wettbewerb, die anderen reichten einen sieben Jahre alten Song in neuer Einspielung ein. Die einen ließen den Text über Monate reifen, die anderen waren in zehn Tagen soweit.

Alle aber zeichnen sich dadurch aus, dass sie es schafften, einen thematisch orientierten Text u n d die dazu passende Musik „auf die Reihe“ zu bekommen. „Hut ab“, betonten die Organisatoren. Und auch Hardy Schober, Vorsitzender der „Stiftung Gegen Gewalt an Schulen, zeigte sich beeindruckt  von der hohen Qualität der Songs. Seiner Stiftung kommt  auch der Erlös der Einnahmen aus den CD-Verkäufen zugute. „Wir werden damit weitere Aufführungen des Klassenzimmerstücks ´War doch nur Spaß´ finanzieren – denn auch darin geht es um Mobbing und Ausgrenzung!“

In Sachen Vielfalt und Toleranz übte sich übrigens auch die Jury selber: Sie beschloss beim Event am 28. Oktober nicht nur die talentierten Vorjahresgewinner Endi Mola sowie „To Remember“, die Mädchenband aus der Villa Roller rocken zu lassen – sondern auch Max Trierweiler, einen über 70jähriger Musiker. Er hatte den Mut, sich trotz der Altersbeschränkung auf 25 Jahre für den Contest zu bewerben! Trierweiler spielt außer Konkurrenz, aber sein Lied „Gib dem Andern eine Chance“ gehört zum Thema und wird dem Publikum vor Augen (Ohren) führen, wie einer, der der eigene Opa sein könnte, für Toleranz und Vielfalt singt.


Finalveranstaltung „Bunt Statt Braun“ am Freitag, dem 28. Oktober 2012, Kulturhaus Schwanen,  Eintritt: 5,-- Euro

CD „bunt statt braun“ , 14 Songs für Vielfalt und Gegen Gewalt -  ab 28. Juni 2012 in allen Geschäftsstellen des ZVW erhältlich – 10,-- Euro