
Bild: E. Layher
Spendenübergabe (von links): Ulrich Schielke, Hardy Schober, Gerd Raichle.Winnender Stiftung unterstützt Backnanger Initiative „Power ohne Fäuste“
Bericht der Backnanger Kreiszeitung:
BACKNANG (pm). Dem Gewaltpräventionsprojekt „Power ohne Fäuste“ stattete im zehnten Jahr seines Bestehens der Vorstandsvorsitzende der Stiftung gegen Gewalt an Schulen aus Winnenden, Hardy Schober, einen Informationsbesuch an der Tausschule ab.
Beide Organisationen arbeiten seit Anfang 2009 zusammen und haben unter anderem eine große Lehrerfortbildungsveranstaltung mit Professor Dr. Britta Bannenberg zum Themenkreis Amok und einen Vortragsabend mit Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer in Backnang zusammen mit weiteren Partnern veranstaltet. Dabei zeichnete das Vorstandsmitglied der Stiftung, Gisela Mayer, mitverantwortlich. Weitere Berührungspunkte gibt es bei der Ausstellung Peace Counts und beim Projekt Lebenslinien, das als Kooperationsprojekt vom Kreisjugendring und der Stiftung gegen Gewalt an Schulen getragen wird.
Hardy Schober zeigte besonderes Interesse an der seit vielen Jahren erfolgreichen Veranstaltungsreihe der Schüler-Streitschlichter-Kongresse, deren fünfte Auflage im vergangenen Frühjahr stattfand. Projektleiter Ulrich Schielke hob hervor, dass die Präventionsarbeit als Verbund von 18 weiterführenden Schulen in der Zwischenzeit Früchte trage. Kern der Arbeit sind jährliche Schwerpunktthemen zur Gewaltprävention an Schulen, die Lehrer- und Schülerfortbildung, die finanzielle Förderung von Gewaltpräventionsprojekten der Schulen sowie bedarfsorientierte Beratung und Unterstützung. Der Sozialort Schule werde für Kinder und Jugendliche durch den kontinuierlichen Ausbau von Ganztagesschulen immer bedeutsamer.
Gerd Raichle, Jugendsachbearbeiter beim Polizeirevier Backnang und Gründungsmitglied von „Power ohne Fäuste“, sagte, dass sich das Netzwerk aus Schulen, Polizei, Sozialarbeit und städtischer Kinder- und Jugendförderung bewährt habe. Alle Kräfte müssten auf die weitere Kooperation gelegt werden.
Das Kuratorium der Winnender Stiftung hatte sich in einer Sitzung mit dem Projekt „Power ohne Fäuste“ befasst und eine wirksame finanzielle Unterstützung beschlossen: Im Rahmen des Informationsbesuchs übergab Hardy Schober einen Scheck in Höhe von 2000 Euro an Schielke und Raichle. Schielke wies darauf hin, dass „Power ohne Fäuste“ eines der wenigen, sehr beständigen ehrenamtlichen Gewaltpräventionsprojekte in Baden-Württemberg sei. Nur das beharrliche Arbeiten im Rahmen klarer Zielstellungen bringe langfristig Erfolg. Im Herbst würden zum zehnten Mal alle beteiligten Schulen und kooperierenden Institutionen zusammentreten, um sich mit den brennenden Fragen der Gewaltprävention zu befassen. Garant für die beständige Arbeit sei die Steuergruppe von „Power ohne Fäuste“, die die Planungen und Inhalte vorantreibe. Kooperationen wie die mit der „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ seien wesentliche Grundlage zum Gelingen der Präventionsarbeit.
Bericht der Backnanger Kreiszeitung: