Hardy Schober sitzt in dem Gebäude, in dem am 11. März 2009 seine Tochter Jana getötet worden ist. Sie besuchte damals die neunte Klasse der Albertville-Realschule Winnenden.
Zweieinhalb Jahre später ist der Schauplatz des schrecklichsten Verbrechens in der Geschichte des Landes kaum mehr wiederzuerkennen.
Ein zweiter betroffener Raum wurde zur Bibliothek. Ein Chemiesaal, gleichfalls Tatort, heißt jetzt "Klamottenzimmer", weil dort von Schülern einer Lernfirma T-Shirts produziert werden. Das Haus der Geschichte in Stuttgart hat all das, worauf Spuren des Amoklaufs zu finden waren, im Depot verwahrt, zerschossene Türen und eine Tafel etwa.