Stiftung > Kuratorium

PDFE-Mail

Kuratorium der Stiftung hat sich konstituiert

Das nach dem Amoklauf von Winnenden von den Eltern der getöteten Kinder gegründete „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ hatte im vergangenen Jahr die „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ gegründet. Nun trat das Kuratorium der Stiftung zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die selbständige kirchliche Stiftung setzt sich für Früherkennung und Prävention von Gewalt an Schulen ein und will Projekte finanzieren, die Empathie und Werte vermitteln sollen. Sicherheit an Schulen und Fortbildungen für Eltern und Lehrer sollen ebenfalls angeboten werden. Ein von der Stiftung finanziertes Klassenzimmer-Theaterstück, das Mobbing in Schulklassen thematisiert, wird noch in diesem Jahr interessierten Schulen angeboten werden.

„Es geht um das Kostbarste, was wir haben: Unsere Kinder“ waren die Worte zur Gründung der Stiftung  des  damaligen Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler, der seinen Respekt und die Unterstützung für die Stiftung in einem Vorwort der Stiftungsbroschüre zum Ausdruck brachte.

Im Kuratorium der Stiftung sind neben Eltern der Opfer von Winnenden  und Vertretern der evangelischen Kirche auch Brigitte Lösch, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundes deutscher Kriminalbeamter (auf dem Foto) vertreten. Den Vorsitz des Kuratoriums hat Angelika Maier - selbst Lehrerin und Unterstützerin der ersten Stunde.

„Wir haben nun ein Gremium, das die Projektvorhaben der Stiftung beraten und über die Verwendung der Mittel entscheiden kann. Nun können wir endlich konkrete Aktivitäten fördern und mit Fachleuten die Defizite und Missstände im Wertesystem thematisieren. Als ersten Schritt wollen wir eine Vernetzung aller Institutionen aufbauen, um das vorhandene Know-how zu bündeln.“ erklärt Hardy Schober, Vorstand der Stiftung, nach der ersten Sitzung des Kuratoriums.